11 Dinge, die Sie noch nicht über die Mission-Impossible-Filme wussten

(c) Paramount/courtesy Everett Collection

Nach 20 Jahren und fünf Teilen können die Mission-Impossible-Filme des Studios Paramount auf einen enormen Kinoerfolg, spannende Geschichten und jede Menge toller Actionszenen zurückblicken. Die Tatsache, dass Tom Cruise noch immer Ethan Hunt spielt, sagt definitiv etwas über die Filmreihe und ihren Star aus. In allen fünf Filmen gibt es mehrere „Wussten Sie, dass…?“-Momente, die Filmliebhaber kennen sollten. Hier sind elf davon, in chronologischer Reihenfolge. *** Achtung Spoiler***

11. Pennyloafers neu definiert – Mission: Impossible

Jeder kennt die Szene. Die Szene, die als Inbegriff für alle Mission-Impossible-Filme steht. Die Szene, die in Zeichentrickfilmen und anderen Werken nachgestellt und parodiert wurde: Tom Cruise, von der Decke hängend, perfekt ausbalanciert, parallel zum Boden. Nur, dass er nicht wirklich im Gleichgewicht war und sein Kopf und Oberkörper während des Stunts immer wieder den Boden berührten. Um sich die nötige Balance zu schaffen, kam Tom auf die Idee, mehrere Münzen in seine Schuhe zu stecken. Und voila: Gleichgewicht. Daher sollte auch jeder immer ein bisschen Kleingeld dabei haben – man weiß ja nie, ob man nicht auch mal schnell irgendwo von der Decke hängt.

PREMIUM --   MISSION IMPOSSIBLE

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10. Mega-Premiere – Mission: Impossible

Sommer-Kinohits waren bereits ein Riesengeschäft, als Mission Impossible auf die Leinwand kam, doch keiner trat damals größer auf, als der erste Teil der Erfolgsreihe. Zu der Zeit war Tom Cruise auf dem Höhepunkt seines Ruhms und noch vor seinen irren Sofasprüngen bei Oprah Winfrey und auch bevor die Zuschauer sich weniger auf den Schauspieler als auf den Scientologen Tom Cruise konzentrierten. Der erste Teil von Mission Impossible war der erste Film, der zur Premiere in über 3000 Kinosäle kam. Und die Zahlen enttäuschten ganz und gar nicht. Dennoch war Phantom Protokoll bislang der größte Hit der Reihe.

Source: Paramount Pictures

Source: Paramount Pictures

9. Wo sind die Schusswaffen? – Mission: Impossible

Der Film war eindeutig gemacht für Waffengegner des 21. Jahrhunderts. Auch wenn hier und da Schusswaffen vorkommen, so benutzt Ethan Hunt doch nie eine, um Gegner auszuschalten und es gibt im ersten Teil auch keine Schießereien. Die Anzahl der Toten im Film liegt mit mageren sieben sogar ziemlich niedrig. Das Drehbuch konzentrierte sich mehr auf die Welt der Spionage, als auf die Notwendigkeit sich als Spion ab und zu auch mal den Weg freizuschießen. Der zweite Teil – Regie führte John Woo – machte mit dem Trend dann jedoch schnell Schluss. Die Kombination der Namen John und Woo steht nämlich vorrangig für drei Dinge: Schusswaffen. Explosionen. Gewalt. Und von allem nicht zu knapp. Für die Fans der Originalserie aber, war der erste Film eine Neuversion mit ähnlicher Tonlage.

Photo by REX/Moviestore Collection

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8. Wie lang war der Film noch mal? – Mission: Impossible II

Als John Woo seine Fassung des Films den Produzenten von Paramount vorführte, dachten die, er sei wahnsinnig. Es war ein gut gemachtes, dreieinhalbstündiges Monster von einem Film, das mit Sicherheit keine Jugendfreigabe bekommen würde. Paramount sagte John, dass er den Streifen kürzer zu machen habe, die Gewalt reduzieren müsse und am Schluss mit einem Film unter 120 Minuten wiederkommen solle. Letztendlich schadete die Kinofassung dem Film. Er hing lose zusammen, hatte Probleme mit der Kontinuität und Löcher in der Handlung. Jetzt weiß auch jeder warum. Es ist nach wie vor beeindruckend, dass Studios keine längeren Filme freigeben. Natürlich ist es eine Herausforderung für die Zuschauer sich solange in die Kinosessel zu zwängen, aber im Zeitalter von Kinokarten weit jenseits der zehn Euro, kann ein bisschen mehr an Unterhaltung nicht schaden. Wie dem auch sein, Woos Kinofassung brachte es auf 123 Minuten.

(c) Paramount Pictures/ Courtesy: Everett Collection.

(c) Paramount Pictures/ Courtesy: Everett Collection.

7. Hat Anthony Hopkins “Mission: Impossible” gesagt? – Mission: Impossible II

Als Kommandeur Swanbeck im Abspann nicht gelistet, sagt Anthony Hopkins die Worte das erste und einzige Mal in der gesamten Filmreihe. Er bezeichnet wirklich etwas als „Mission: Impossible“. Das sind Dinge, die John Woo gerne tut. Es gab sogar einen Gag bei den MTV Movie Awards, bei dem Ben Stiller als Tom Crooze auftritt, Tom Cruises Stuntdouble, und Witze macht, während er Tom Cruise und John Woo bei einem „Stunt-Meeting“ ein paar improvisierte Dialogzeilen vorschlägt. Gut gemacht – wie bei Hopkins – kann so etwas ziemlich effektiv sein. Das Gegenteil jedoch – wie bei Stiller – ist lediglich ein schlechter Aufguss von Stunts und Explosionen.

6. Metallica im Mix – Mission: Impossible II

Metallica war schon ein paar Mal angeboten worden etwas für den Soundtrack zu schreiben, doch die Band war daran nie wirklich interessiert… bis sie vom Produktionsteam Tom Cruise/Paula Wager gebeten wurden einen adrenalingeladenen Song beizusteuern, zu dem auch ein actionreiches Video mit der Band gedreht würde. Der Song „I Disappear“ wurde ein Riesenhit im Sommer 2000 und hielt sich für sieben Wochen an der Spitze der Rockcharts. Außerdem gab es mehrere Nominierungen für einen MTV VMA, darunter Best Rock Video. Eine kleine Anekdote zu dieser Anekdote: Eine unfertige Version des Lieds wurde gefunden und auf Napster veröffentlicht, was Metallica dazu brachte das gesamte File-Sharing-Netzwerk schließen zu lassen.

5. J.J. Abrams erster Film – Mission: Impossible III

Kennen Sie den Typen, der derzeit Regie bei Star Wars VII führt? Genau, J.J. Abrams. Mission Impossible III war sein erster Film als Regisseur. Er wurde Teil des Projekts, nachdem Joe Carnahan abgesagt hatte. Damals war Abrams bereits ein bekannter Name in Hollywood, da er TV-Serien machte, die es mit Kinofilmen aufnehmen konnten. Daher machte sein Engagement für das Produzententeam Paramount/Cruise-Wagner auch Sinn. Eine gewisse Zeit lang gab es sogar zwei Versionen von Mission Impossible III, da Carnahan seine eigene „Punkrock-Fassung“ drehen wollte. Doch – so Carnahan –die Hollywood-Maschine ließ seinen Traum platzen. J.J. kannte das Spiel gut, nahm das Drehbuch, änderte es nach seinem Geschmack und lieferte einen passablen Einstand als Kinoregisseur.

ACTION PRESS / MICHAEL PANCKOW

ACTION PRESS / MICHAEL PANCKOW

4. Römische Ablenkmanöver – Mission: Impossible III

Diejenigen, die den Film kennen, wissen, dass Teile von Mission Impossible III in Rom (Italien) spielen. Und natürlich war Rom auch nicht uninteressiert, als Hollywood zu Besuch kam. Mehr noch als die Einwohner aber, machten sich die Touristen, welche die Stadt jährlich millionenfach besuchen, daran, möglichst viel von Cruise & Co. live zu erleben. Als die Crew begann die Szenen in Rom vorzubereiten, bereiteten ihnen die ganzen Schaulustigen dermaßen Probleme, dass sie sich dazu entschieden Frauen in Bikinis und Schauspielerinnen, die sich als Nonnen verkleideten, zu engagieren, um diese dann Scheinszenen auf einem professionellen zweiten Set spielen zu lassen. Das gelang ihnen dermaßen gut, dass die wirkliche Filmtruppe in Rom ohne weitere Schwierigkeiten drehen konnte.

(c) Paramount/courtesy Everett Collection

(c) Paramount/courtesy Everett Collection

3. A113-Hinweis– Phantom Protokoll

Der vierte Teil der Reihe brachte den vierten Regisseur mit sich: Brad Bird, einen berühmten Zeichner und Drehbuchautor der Pixar-Gruppe. Wie bei allem anderen, das Brad Bird anfasst, enthält auch Phantom Protokoll den Hinweis auf „A113“. Ja, das ist das gleiche A113, das angeblich auf das Animations-Klassenzimmer im California Institute of Arts hinweist und Verschwörungsfans wahnsinnig macht. In diesem Film hier kann die Zahl auf dem Klassenring des Charakters Hanaway (gespielt von Josh Holloway) gefunden werden. Das einzige, was Holloways Auftritt im Film vermasselte, war die Tatsache, dass er so kurz war.

Source: Yahoo

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2. Jeremy Renner sagte blind zu – Phantom Protokoll

Als es darum ging ein Team für Tom Cruise in Mission Impossible – Phantom Protokoll zusammenzustellen, schlug Tom Jeremy Renner als Teil der Gruppe vor. Als Jeremy hörte, dass starkes Interesse an seinem Mitwirken beim nächsten Teil der MI-Reihe bestand, sagte er zu ohne ein Drehbuch gesehen zu haben und ließ sich lediglich eine kurze Zusammenfassung der Geschichte geben. Jeremy Renner war – und ist – ein großer Tom-Cruise-Fan und die Zusammenarbeit mit Tom war für ihn die Erfüllung eines Traums. Er lobte Tom für seine Fähigkeiten als Schauspieler, war aber vor allem als Mensch von ihm beeindruckt. Jeremy ist derzeit gemeinsam mit Cruise in Mission: Impossible – Rogue Nation auf der Leinwand zu sehen.

David James/©Paramount Pictures/courtesy Everett Collection

David James/©Paramount Pictures/courtesy Everett Collection

1. Airbus A400M Stunt – Rogue Nation

Viel wurde darüber berichtet: Tom Cruise hing in 2000 Meter Höhe für mehrere Einstellungen außen an einem Airbus A400M Frachter. Was die meisten nicht wissen, ist, dass Cruise spezielle Kontaktlinsen trug, die es ihm erlaubten bei dem Stunt die Augen zu öffnen. Außerdem wurde eine Spezialkamera am Flugzeug befestigt, um die Szene zu drehen. Regisseur Christopher McQuarrie war so besorgt um Tom Cruise, dass er erst zustimmte, als Tom darauf bestand. Als alles startklar war, forderte Tom von Chris McQuarrie das Versprechen, in jedem Falle so lange weiterzudrehen, bis der Stunt im Kasten war. Tom Cruise ist 53, Leute. Dreiundfünfzig.

Source: Syracuse

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