11 Reality-Shows, die leider nicht mehr ausgestrahlt werden

Das Reality-TV hat keinen besonders guten Ruf. Auch wenn Kim Kardashian der Meinung sein mag, dass es nicht den verdienten Respekt erhält, zählt es unter den Fernsehzuschauern immer noch zum Schlimmsten vom Schlimmsten. Dennoch fühlen sich viele vom Reality-TV-Programm angezogen und angewidert zugleich; diese stark konträren Emotionen sorgen meist für eine hohe Einschaltquote. Die meisten tun es ganz still und heimlich zu Hause. Wir haben eine Liste aus 11 Shows erstellt, die uns beim Fremdschämen wahre Freude bereitet haben. Viele von uns würden sich wünschen, dass diese Shows weiterhin ausgestrahlt würden, aber grundlegend wird es wohl besser gewesen sein, dass man sie abgesetzt hat!

11. Flavor of Love

„Flavor of Love“ war ein voller Erfolg für VH1. Zwar wurden nur drei Staffeln ausgestrahlt und die Show erinnerte stark an „Den Bachelor“, jedoch mit Flavor Flav und vielen trashigen, opportunistischen Frauen. Trotz der offensichtlichen Mängel der Show konnte sie echt süchtig machen und war unglaublich unterhaltsam – wenn man es schaffte, seine Ansprüche für eine gesamte Episode gänzlich herunterzuschrauben.

10. For Love or Money

Bei dieser Dating-Gameshow gab es einen Bachelor oder eine Bachelorette sowie sechzehn attraktive Teilnehmer vom anderen Geschlecht, die um seine oder ihre Aufmerksamkeit buhlten. Jedoch war da ein klitzekleiner Haken. Der Gewinner musste sich entscheiden, ob er eine Beziehung mit dem Bachelor oder der Bachelorette eingehen oder den Geldpreis mit nach Hause nehmen wollte. Die Show wurde vier Staffeln lang ausgestrahlt und lebte hauptsächlich von der finalen Entscheidung, was der Gewinner/die Gewinnerin wohl wählen wird.

9. Gene Simmons Family Jewels

Diese Reality-Serie, in der Gene Simmons gemeinsam mit seiner Partnerin Shannon Tweed und deren beiden Kindern, Nick und Sophie, begleitet wurde, stieg mit sehr guten Bewertungen auf A&E ein und das nicht ohne Grund – diese Familie ist urkomisch. Trotz ihrer Bekanntheit sind Simmons und Tweed sehr bodenständig geblieben und nicht völlig lebensunfähig geworden. Für einen unterhaltsamen Einblick ins Familienleben der Simmons sollten Sie sich diese Show definitiv ansehen.

8. Paradise Hotel

„Paradise Hotel“ war ein Wegbereiter seiner Zeit. Gefilmt wurde eine Gruppe Singles, die in einem Luxushotel-Resort lebten und darum wetteiferten, wer am längsten im Rennen bleiben würde. Jede Woche musste ein Hotelgast die Show verlassen und ein neuer wurde ins Spiel gebracht. Die Show war aufgrund des vielen Dramas, der Angst, des Betrugs und der Intrigen wahrlich unterhaltsam; trotzdem blieb es bei zwei Staffeln in den USA, jedoch gab es weltweit einige Nachahmer.

7. The Osbournes

Bei „The Osbournes“ begleitete man den ehemaligen Rockstar und seine Familie, in einer der am häufigsten verfolgten Serien auf MTV. Ozzy Osbourne und seine Frau Sharon haben in den letzten Jahren beide geäußert, dass sie es bereuen die Show gedreht zu haben; wir sind jedoch der Meinung, dass sie dadurch äußerst liebenswert geworden sind. Sie sind alle so witzig, seltsam und völlig unberechenbar, dass man seine Familie gleich viel mehr zu schätzen weiß.

6. Jersey Shore

„Jersey Shore“ zählt zu den Reality-Shows, die so schlecht sind, dass sie schon wieder gut waren. Die Show wurde so erfolgreich, dass sie neue Rekorde der MTV-Einschaltquoten aufstellte. Außerdem wurden aufgrund der Serie seltsame neue Ausdrücke in die amerikanische Popkultur aufgenommen. Nicht nur der Otto-Normalverbraucher wurde von dieser Show abhängig. Promis wie Beyonce, Ashton Kutcher und Anne Hathaway gestanden öffentlich, dass sie „Jersey Shore“ regelmäßig verfolgten und es liebten.

5. Jon & Kate Plus Eight

Es gab einen Grund dafür, dass „Jon & Kate Plus Eight“ zu einer der meist gesehenen Shows wurde – die Kinder. Sie sind so ziemlich das Einzige an der Show, das wirklich sehenswert ist. Nun, die Kinder und der Zerfall der Ehe von Jon und Kate Gosselin. Während der ersten Staffeln wurde es ziemlich offensichtlich, dass diese beiden nicht füreinander geschaffen waren und die Scheidung nur noch eine Frage der Zeit sein würde.

4. Temptation Island

Sich „Temptation Island“ anzusehen, war irgendwie als wäre man Augenzeuge bei einem schlimmen Autounfall – obwohl man nicht hinsehen wollte, konnte man den Blick einfach nicht abwenden. Die Show bestand aus vier Paaren auf einer karibischen Insel mit 26 heißen Singles und einer Reihe verführerischer Szenarien. Am Ende der zwei Wochen entschieden sich die Paare dann, ob sie zusammenbleiben oder sich trennen wollten. Wir sind uns nicht ganz sicher, wie viele Paare diese Show unbeschadet überstanden haben.

3. The Simple Life

Die ersten drei Staffeln von „The Simple Life“ waren großartig. Paris Hilton und Nicole Richie sorgten in den Wohnzimmern für echte Belustigung, indem sie sich als Arbeiterinnen in ganz normalen Billiglohnjobs versuchten. Zwar waren beide Mädchen sehr unterhaltsam, aber schnell wurde uns klar, dass Richie eigentlich die Lustigere war und ohne sie die Show niemals funktioniert hätte. Ab dem Moment als Hilton und Richie sich zerstritten und die Show von E! aufgefriffen wurde, war der Hype vorüber. Wir erinnern und lieber an die ersten Staffeln zurück.

2. Newlyweds: Nick & Jessica

Durch die Reality-Show „Newlyweds“ wurden Nick Lachey und Jessica Simpson sowohl national als auch international bekannt. Die Zuschauer liebten es, den beiden bei ihrem doch eher kurzen Eheleben zuzusehen. Zu Beginn waren die beiden sehr süß und es herrschte eine gewisse Normalität in den ersten beiden Staffeln, ab der dritten Staffel war jedoch jedem sofort klar, dass es zwischen den frisch Vermählten nicht mehr besonders gut lief. Leider die Sache, die ihnen entscheidend zu ihrer Karriere verhalf auch zum Ende ihrer Ehe und damit dem Ende dieser grandiosen Show.

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1. The Hills

„The Hills“ war weit verbreitet ein echter Hype und das nicht ohne Grund. Die ansehnliche Besetzung, die Mode und das Drama machten die Show zur echten Quelle der Sucht. Beinahe jede Zuschauerin konnte sich mit Lauren Conrad identifizieren und der gemeinsam gehegte Hass auf Spencer Pratt und der Zweifel an Heidi Montags Realitätsnähe, schweißten die Zuschauergemeinschaft zusammen. Für uns gab es kein besseres sinnloses Vergnügen als „The Hills.“

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Mike McAninch

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