10 Gründe, warum man sich auf ‚Star Wars: Das Erwachen der Macht’ freuen sollte

Nach nur 1 ½ Minuten überholte ‚Star Wars: Das Erwachen der Macht’ den Blockbuster ‚The Avengers’ als meist erwarteten Film des Jahres 2015. Es ist fast schon unglaublich, dass ein solch kurzer Trailer so viel Vorfreude wecken kann, aber wenn man bedenkt, dass Star Wars eine der größten und lukrativsten Filmreihen der Geschichte war, dann leuchtet es doch ein. Die Marke Star Wars allein hätte den von J.J. Abrams geführten Film jedoch nicht auf die Bestenliste für 2015 gebracht. Viel Pessimismus und Zynismus liegen in der Luft, da die vorangegangene Trilogie in den frühen 2000ern eine ganze Generation niederschmetterte. Die Fans fühlten sich schlichtweg übergangen. Trotz all der Schatten, die vorausgeworfen werden, wird ‚Das Erwachen der Macht’ Star Wars wieder auf die Seite des Lichtes führen. Hier sind 10 Gründe, warum man sich auf diese Fortsetzung freuen sollte.

10. Der Millennium Falke ist zurück

Zwar war der erste Teaser für ‚Das Erwachen der Macht’ nicht sehr detailreich, aber eine Besonderheit wurde bereits gelüftet: Mit dem Millennium Falken kehrt das kultigste Raumschiff der Star Wars Geschichte zurück. Abrams hat eine kluge Entscheidung damit getroffen, eine kurze Sequenz davon einzuspielen, wie der Falken über die bekannte Wüste des Planeten Tatooine fliegt. Diese Szene weckt in jedem Fan eine nostalgische Liebe zu den Star Wars Filmen. Zwar scheint dies nur ein kleiner Zusatz zu sein, aber damit zeigt der Regisseur den Willen, den Film auch für die Zuschauer attraktiv zu machen, die nicht alle Fortsetzungen gesehen haben – und wenn man aus dem ganzen Wirbel um den Trailer einen Schluss ziehen kann, dann ist der Plan tatsächlich aufgegangen.

9. Die alte Besetzung ist zurück

Man könnte den ganzen Tag darüber lamentieren, warum die originale Trilogie weitaus besser war, als die Fortsetzungen, aber eine bedeutende Rolle spielen dabei die Schauspieler. In den Fortsetzungen sah man 2 dimensionale Charaktere ohne emotionale Tiefe (man weiß nicht einmal, wer in diesen Filmen die Hauptrolle spielte!), aber bei Lucas’s originaler Trilogie gab es Charaktere mit echter Tiefe und Gefühlen, die sich zu echten Helden der Popkultur entwickelten. Zum Glück soll die ursprüngliche Besetzung in ‚Das Erwachen der Macht’ zu sehen sein – Mark Hamill, Carrie Fisher und Harisson Ford sind alle wieder in ihren Rollen zu sehen. Es ist immer noch unbekannt, wie ihre Charaktere in den Film passen sollen, aber die Wiederaufnahme allein zeigt, dass Disney einen Star Wars drehen kann, der auch für die Originale geeignet ist.

8. Neue Gesichter

Eine der spannendsten Aussichten auf den Film ist eine ganz neue Besetzung von Charakteren, die den letzten chronologischen Film von vor 30 Jahren fortführen werden. Großartig ist, dass diese Rollen mit echten Newcomer-Talenten besetzt wurden. Oscar Isaac, der voraussichtlich die Hauptrolle übernehmen wird, ist ein talentierter Schauspieler mit einer bisher großartigen Laufbahn mit beispielsweise einer Hauptrolle in dem Film Inside Llewyn Davis von den Coen Brüdern. Neben Isaac sehen wir Adam Driver, John Boyega und Lupita Nyong’o. Es ist beinahe erfrischend mitzuerleben, wie ein etabliertes Filmstudio Schauspieler engagiert, die noch nicht jedem bekannt sind. Bedenkt man jedoch deren Talent, dann wird dieser Film von den neuen Gesichtern mehr als nur profitieren.

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7. Rückkehr der praktischen Effekte

Star Wars wurde einerseits zu einem solch erfolgreichen Film, weil er die Special Effects revolutionierte und die technischen Zauberer von Industrial Light and Magic (ILM) zum führenden Unternehmen dieser Branche machte. Die Star Wars Fortsetzungen, besonders die Episoden II und III stützen sich größten Teils auf CGI und weniger praktische Effekte wie Modelle und ausgearbeitete Sets. Leider entwickelte sich die Technologie so schnell, dass die Filme mit ihren Effekten heute unglaublich veraltet wirken. Abrams erkannte den Bedarf, beide Effekte gleichermaßen zu integrieren und erzählte in den Interviews über den Film, dass er mit Modellen, Kostümen und Sets so oft wie möglich arbeiten würde, um ein authentisches Bild abzuliefern. Viele Fans haben sich über diese Entscheidung sehr gefreut und freuen sich auf die Rückkehr der praktischen Effekte in ‚Das Erwachen der Macht’.

6. Arbeitet mit allem Guten aus Star Wars

Die Mehrheit der Star Wars Fans ist der Meinung, dass die originale Filmtrilogie weitaus besser ist als die vorläufige. Die Köpfe hinter ‚Das Erwachen der Macht’ haben diese Vorliebe erkannt und das Gute aus Star Wars wieder aufleben lassen – was größtenteils in den 3 Originalfilmen zu finden ist. Es scheint eine neue Gewichtung in der Geschichte und bei den Charakteren zu geben, die einerseits die Vorgeschichte wieder aufleben lässt, während Platz für neuen, kreativen Inhalt bleibt. Da man die Fehler der Fortsetzungen aktiv vermeiden will, wird ‚Das Erwachen der Macht’ garantiert zu einem besseren Film.

5. J.J. Abrams ist ein Fanliebling

Es muss sich zwar noch zeigen, ob sich die Entscheidung auszahlt, J.J. Abrams als Regisseur angeheuert zu haben, jedoch ist es offensichtlich, warum man sich für ihn entschieden hat. ‚Das Erwachen der Macht’ wird durch ihn zu einem kompetenten Film mit authentischem Star Wars Gefühl. Abrams hat nicht damit hinterm Berg gehalten, wie sehr er dieses Filmmaterial liebt: Für ihn war Star Wars einer der bedeutendsten Gründe, warum er Filmemacher werden wollte. Kritiker argumentieren mit den Star Trek Filmen, die er gut, aber nicht großartig gemacht hat und behaupten, er würde auch bei Star Wars nicht abliefern. Ein Gegenargument wäre, dass Abrams die Star Trek Filme nur dafür gedreht hat, um die Star Wars Rolle zu erhalten und diese weitaus mehr an Star Wars, als an Star Trek erinnerten.

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4. Vieles ist noch ein Mysterium

Der Trailer zu ‚Das Erwachen der Macht’ hat es geschafft, die Vorfreude auf den Film deutlich zu steigern, da wenig über die Handlung und die Charaktere preisgegeben wird. Zwar werden bald umfangreichere Trailer veröffentlicht werden, aber bisher ist es ziemlich aufregend, so wenig darüber zu wissen und dass nur ein Jahr vor dem Filmstart. Seit der Bekanntgabe der Fortsetzung der Star Wars Reihe, wurde das Projekt ziemlich im Geheimen gehalten. Anstatt Ängste zu schüren, es könnte im Dilemma ändern, hat es viel mehr Neugierde und Vertrauen darauf geweckt, dass Disney einen guten Film liefern wird. Mehr denn je scheinen Filmmarketingkampagnen möglichst viel über anstehende Blockbuster bekannt zu machen. Da sich das Anlaufdatum von ‚Das Erwachen der Macht’ nähert, werden wohl auch darüber bald noch mehr Details veröffentlicht, aber die momentane Geheimhaltung trägt dazu bei, dass man viel mehr mit seiner Fantasie spielen kann, wie das Endergebnis wohl aussehen mag.

3. Ein Neustart

Die Star Wars Fortsetzungen waren miserable Filme und haben den Ruf der Star Wars Marke langfristig geschädigt. Das ging so weit, dass die Fans nur genervt mit den Augen rollten, als weitere Filme bekannt gegeben wurden. Aufgrund dieser Schädigung durch die modernen Star Wars Filme, hat Disney alle erweiterten Universumsinhalte seit den letzten originalen Veröffentlichungen (Novellen, Comics, Spielen, etc.) wieder herausgenommen. Somit spielt ‚Das Erwachen der Macht’ direkt nach ‚Der Rückkehr der Jedi-Ritter’. Einige Fans, denen die Erweiterungen zusagten, sind dem Film dadurch abgeneigter, aber anderen wird dadurch der gute Wille gezeigt, dass der neue Film und die Fortsetzung an sich von Disney tatsächlich ernst genommen werden und in gute Hände gelegt wurden.

2. George Lucas ist nicht involviert

Um Klartext zu sprechen: Die moderne Filmwelt steht für immer in der Schuld von George Lucas, der durch seine Voraussicht und sein Talent einen der wichtigsten und einflussreichsten Filme aller Zeiten präsentierte – Star Wars im Jahr 1977. Es hilft jedoch der Glaubwürdigkeit des Filmes enorm, dass er in ‚Das Erwachen der Macht’ keine Rolle spielen wird. Durch die schlechte Filmproduktion und die fragwürdigen Entscheidungen, durch die Lucas die Fortsetzungen vermieste, macht es jedoch Sinn, ihn nicht mehr zu involvieren. Er hatte scheinbar aus den Augen verloren, was Star Wars so großartig gemacht hatte. Lucas ist und bleibt ein einflussreicher und bedeutender Filmemacher, aber angesichts seiner Arbeit in den letzten Jahrzehnten ist es ein echtes Qualitätssiegel, dass er in der nächsten Star Wars Verfilmung nicht involviert sein wird.

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1. Generationsübergreifend

Einer der großartigsten Aspekte an Star Wars ist, dass die Trilogie auf jede Altersgruppe zugeschnitten wurde. ‚Das Erwachen der Macht’ soll diese Allgemeingültigkeit auf ein ganz neues Level bringen und eine ganze Generation von Kindern auf den Geschmack bringen, die den Originalfilm 1977 nicht miterlebten. So sollen die Eltern in der Lage sein ihren Kindern zu zeigen, warum Star Wars so großartig ist. Die Fortsetzungen hatten dies leider nicht geschafft und noch kann man nicht sagen, ob das ‚Erwachen der Macht’ tatsächlich dazu in der Lage sein wird, aber die Chancen stehen gut. Man zielt mit dieser Fortsetzung auf ein wahrlich generationsübergreifendes Spektakel ab.

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Mike McAninch

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