7 berühmte Konflikte zwischen Schauspielern und Regisseuren

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Manchmal verstehen sich Schauspieler und Regisseure einfach nicht. Das kann daran liegen, dass der Schauspieler oder die Schauspielerin jede Menge Temperament hat oder auch der Regisseur. Schauspieler haben generell den Ruf schwierig, selbstsüchtig und kapriziös zu sein. Was aber geschieht, wenn das auf den Regisseur zutrifft oder noch schlimmer, beide Parteien sich gleichzeitig für das Zentrum des Universums halten. Gerade letzteres kann die Dreharbeiten schnell in einen Albtraum verwandeln. Hier sind sieben der berühmtesten Konflikte zwischen Schauspielern und Regisseuren – viel Spaß!

7. Michael Bay vs. Megan Fox

Michael Bay machte Megan Fox mit den ersten beiden „Transformer“-Filmen zum Star, nur um dem ganzen dann eine Ende zu bereiten, indem er sie vom dritten Teil der Reihe feuerte. Um fair zu bleiben, muss gesagt werden, dass die Leinwandschönheit selbst schuld war, als sie Bay in einem Interview beleidigte: „Er ist wie Napoleon und will sich diesen wahnsinnigen, berüchtigten Ruf aufbauen. Er will wie Hitler am Set sein und so ist er auch. Es ist ein Albtraum für ihn zu arbeiten, aber wenn man ihn außerhalb der Dreharbeiten trifft und er nicht im Regisseur-Modus ist, dann mag ich seine Persönlichkeit eigentlich richtig, denn er ist so seltsam, so unglaublich seltsam. Er hat überhaupt keine sozialen Fähigkeiten. Ihm zuzusehen ist schlichtweg anrührend.“

Es dauerte Jahre, aber beide schafften es letztendlich, sich wieder zu vertragen. Bay gab Fox eine Rolle in „Teenage Mutant Ninja Turtles“ und alles war vergeben. „Er war einer der liebenswertesten Menschen, mit denen ich in Zusammenhang mit diesem Film zu tun hatte“, sagte sie in einem Interview. „Ich habe Michael immer geliebt. In der Vergangenheit hatten wir unsere Probleme, aber wann immer ich mich über ihn beschwert habe, habe ich auch immer darauf hingewiesen, dass ich eine gewisse Zuneigung für ihn empfinde.“

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6. Tony Kaye vs. Edward Norton

Als Regisseur Tony Kaye sich nach einem Hauptdarsteller für „American History X“ umsah, wollte er so ziemlich jeden außer Edward Norton. Leider fand er niemand anders und musste sich daher mit dem Oscar-nominierten Mimen abfinden. Das Verhältnis wurde besonders schlecht, als es ans Schneiden des Filmmaterials ging. Kayes zweite Fassung war um einiges kürzer als die erste und der Vertreiber New Line lehnte sie ab, da sie kaum etwas mit der ersten Version zu tun hatte. Schließlich wurde Norton damit beauftragt, eine dritte Fassung zu schneiden – zum vollkommenen Entsetzen von Kaye.

Kaye war so unglücklich mit der finalen Version von „American History X“, dass er seinen Namen aus dem Abspann entfernen wollte. Als ihm das verweigert wurde, versuchte er es mit einem Pseudonym. Die Directors Guild of America gestatte ihm jedoch ebenfalls nicht den Namen „Humpty Dumpty“ zu verwenden. Kaye gab anschließend 100,000 Dollar aus, um die Produzenten und Norton in einer Reihe von Zeitungsanzeigen zu beleidigen. Seitdem steht er in Hollywood auf der schwarzen Liste.

(Photo by Fernando Leon/PictureGroup)

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5. Kevin Smith vs. Bruce Willis

Kevin Smith gefiel es nicht, mit Bruce Willis zusammenzuarbeiten. Die Dreharbeiten des Films „Cop Out“, bei dem er Regie führte, nannte er „verstörend“. Ihm zufolge war Willis nicht nur am Set sehr unangenehm, sondern machte auch anschließend beim Bewerben des Films Probleme. Er wollte angeblich keine Bilder machen und zeigte sich auch bei der Party zum Drehschluss nicht – was einiges verrät. Smith ließ alsbald jeden wissen, wie sehr er die Arbeit mit dem Action Star verabscheute: „Ich danke jedem, der am Film beteiligt war außer Bruce Willis, der ein riesiges A****loch ist.“

Willis hat sich zu Smiths Kritik nie öffentlich geäußert. Vielleicht machte es ihm einfach Spaß dem „Dogma“-Regisseur auf die Nerven zu gehen oder er steht über dem Ganzen. Wovon wir sicher ausgehen können, ist, dass von Smith noch mehr zu diesem Thema kommen wird.

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4. Joel Schumacher vs. Val Kilmer

Joel Schumacher hatte wenig Gefallen an seiner Kooperation mit Val Kilmer für „Batman Forever“. Angeblich war Kilmer der Crew gegenüber unverschämt, was Schumacher eingreifen ließ. Dies führte zu einer ernsthaften Auseinandersetzung und beide haben seitdem nicht wieder miteinander gearbeitet. Unmittelbar nach dem Vorfall konnte Schumacher es nicht lassen, über seinen ehemaligen Star herzuziehen: „Val ist der psychologisch gestörteste Mensch, mit dem ich jemals gedreht habe. Ich habe bei ihm die gleiche Herangehensweise in Sachen Kommunikation, Geduld und Verständnis verwenden müssen, wie bei meinem fünfjährigen Sohn. Val ist nicht nur zart-besaitet. Ich glaube, er braucht Hilfe.“

Im letzten Jahr jedoch hat sich Schumacher’s Tonart geändert. Er hatte eine paar überraschend positive Dinge über Kilmer zu sagen: „Meiner Meinung nach war Val Kilmer der beste Batman. Ich fand er sah großartig im Kostüm aus und brachte Tiefe in die Rolle. Auch die Beziehung zwischen Val und Nicole Kidman war meiner Meinung nach sehr sexy.

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3. Jake Gyllenhaal vs. David Fincher

Als sie Zodiac drehten, verstanden sich Jake Gyllenhaal und David Fincher nicht wirklich. Dem Oscar-nominierten Schauspieler zufolge war der Regisseur etwas zu rau im Umgang mit ihm: „David weiß, was er will und sagt das auch sehr direkt. Und er ist sehr, sehr, sehr schlau. Aber manchmal haben wir eine Szene mehrmals gedreht und anschließend hat er sich umgedreht und gesagt ‘Lösch die letzten zehn Szenen. ‘ Das als Schauspieler zu hören ist sehr hart.“

Als Fincher von Gyllenhaal’s Kommentaren gehört hatte, antwortete er scherzhaft: „Ich hasse Ernsthaftigkeit beim Schauspielern. Normalerweise ist die Ernsthaftigkeit ab der 17. Aufnahme weg.“ Es scheint jedoch, als ob Gyllenhaal nicht der einzige Schauspieler war, der ein Problem mit Fincher hatte. Robert Downey Jr. hatte auch eine Rolle im Film und war so verärgert angesichts der langen Drehtage, dass er Flaschen mit Urin am Set herumstehen ließ.

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2. David O. Russell vs. Jeden

David O’Russell scheint generell Probleme im Umgang mit Menschen zu haben. Als er „Three Kings“ drehte prügelte er sich mit George Clooney, der angeblich etwas dagegen hatte, wie Russell die Crew und Komparsen misshandelte. Auch bei Lily Tomlin war er nicht sehr umgänglich, als sie gemeinsam an „I Heart Huckabees“ arbeiteten. Nach Drehschluss geriet ein Video an die Öffentlichkeit, das Russell dabei zeigt, wie er Tomlin am Set anschreit. Beim Dreh von „Joy“ hatte er es auf Jennifer Lawrence und Harvey Weinstein abgesehen. Weinstein schmiss er angeblich vom Filmset und drehte dann vor dem „Hunger Games“-Star vollends durch.

Dank des Datenraubs bei Sony erfuhr die Welt dann auch, dass Russell am Set von „American Hustle“ ebenfalls schwierig war. Mehrerer veröffentlichter Emails zufolge behandelte er Amy Adams so schlecht, dass Christian Bale sich einmischte und versuchte ihn zurückzuhalten. Von Russell werden wir auf jeden Fall noch einiges hören.

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1. Alfred Hitchcock vs. Tippi Hedren

Tippi Hedrens Leinwanddebüt war in Alfred Hitchcocks „Die Vögel“. Auch wenn sie das Erlebnis anfangs sehr schätzte, so fing sie bald darauf an, es zu hassen. Als die Szene dran war, in der ihr Charakter im Haus von Vögeln angegriffen wird, versprach Hitchcock ihr, dass die Vögel mechanisch sein würden. Dennoch verwendete er lebendige Seevögel, Raben und Krähen und ließ sie auf die Schauspielerin los. Es war ziemlich gefährlich und einer der Vögel hackte ihr mit dem Schnabel in die Wange und verpasste nur knapp ein Auge. Ihr Arzt verordnete eine Woche Ruhepause, aber Hitchcock verbot es.

Zu diesem Zeitpunkt fing er auch an, sich Hedren sexuell zu nähern, was nicht auf Erwiderung stieß. Als Antwort darauf ruinierte er ihre Karriere. Er bezahlte sie für den Rest ihres Vertrags, gab ihr in dieser Zeit jedoch keine einzige Rolle und stellte sicher, dass alle Angebote anderer Studios an sie abgelehnt wurden.

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