Fame10 Modeevolution: Amy Adams

Auf dem Bildschirm ist Amy Adams eine Größe, mit der gerechnet werden sollte. Im echten Leben ist sie in Sachen Mode noch nicht ganz gefestigt. Bei manchen Events begeistert sie, während in anderen Fällen etwas Unterstützung für ein Oscar-verdächtiges Outfit nötig gewesen wäre. Es ist schwer vorstellbar, dass sie mittlerweile seit über einem Jahrzehnt Teil des Showbusiness ist. Wir hoffen, dass sie im Jahr 2015 endlich den verdienten Oscar gewinnt und sich als echte Modegröße auf den Roten Teppichen etabliert – keine Fehltritte mehr! Weil wir Adams so sehr lieben, war es für uns der richtige Zeitpunkt, uns einmal ihre Modeevolution genauer anzusehen!

Premiere von Total verknallt in Tad Hamilton – 2004

Zur Premiere von „Total verknallt in Tad Hamilton“ trug Amy Adams dieses braun und schwarz gestreifte Kleid mit pinken High Heels. Das Kleid ist nicht der Rede wert und die Schuhe passen absolut nicht dazu. Viel besser hätte das ganze Outfit mit braunen oder schwarzen Heels funktioniert. Zu dieser Zeit versuchte sie immer noch, ihre Karriere ins Rollen zu bringen. Sie erhielt eine Rolle in Catch Me If You Can als Verlobte von Leonardo DiCaprios Charakter. Dies hätte eigentlich ihr Sprungbrett sein sollen, war es aber nicht.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Adams noch nicht wirklich viel Schauspielerfahrung gesammelt. Sie war in kleinen, fraglichen Filmen wie „Psycho Beach Party“ zu sehen gewesen und hatte Gastauftritte in TV-Shows wie „That 70’s Show“, „Charmed“, „The Office“, „Buffy die Vampirjägerin“, „Smallville“ und „The West Wing“ hinter sich. Für jemanden mit ihren Fähigkeiten sind die Anstrengungen ganz schön beeindruckend, die sie auf sich nehmen musste, um in Hollywood erfolgreich zu sein.

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Filmvorführung von Walk the Line – 2005

Die Schauspielerin erschien zur Filmvorführung von „Walk the Line“ in diesem hübschen schwarzen Kleid mit passenden Schuhen und der passenden Clutch. Ein weitaus besserer Look als das gestreifte Kleid. Das Outfit hat einfach viel mehr Klasse. 2005 wurde für sie zu einem großartigen Jahr. Nach vielen harten Jahren hatte sie es endlich geschafft!

Mit ihrer Rolle in „Junikäfer“ erlebte sie ihren Durchbruch. Darin spielte sie Ashley Johnson, eine junge, fröhliche und gesprächige schwangere Frau, wofür sie viel Lob erhielt. Carina Chocano von der Los Angeles Times lobte ihre Performance. „Adams spielt eine Rolle, die sich leicht zur Karikatur hätte entwickeln können, eine sehr komplexe und nuancierte Rolle“, bemerkte sie. Neben all dem Lob und den positiven Rezensionen der Experten erhielt sie verschiedene Auszeichnungen als Beste Nebendarstellerin sowie Nominierungen für den Screen Actors Guild und die Oscars.

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11th Annual Critics’ Choice Awards – 2006

Bei den 11th Annual Critic’s Choice Awards sah Amy Adams wirklich elegant aus. Sie trug eine schlichte weiße Bluse mit einem langen schwarzen Rock. Kein wirklich kreatives Outfit, aber immerhin sah sie respektabel aus. Nach ihrer Oscarnominierung für ihre grandiose Rolle in „Junikäfer“ startete ihre Karriere so richtig durch. Im Jahr 2006 war sie in den Filmen „Standing Still“, „The Wedding Date“ und „Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby“ neben Will Ferrell zu sehen.

„Standing Still“ war darunter der einzige Film, in dem sie eine Hauptrolle übernahm. Leider war der Film kein besonders großer Erfolg. In „Wedding Date“ und „Telladega Nights“ war sie in Nebenrollen zu sehen, jedoch zogen diese Filme nicht wirklich die Aufmerksamkeit der Akademie auf sich. Adams hat es trotzdem weit geschafft von der professionellen Tänzerin bei Boulder’s Dinner Theatre und Country Dinner Playhouse und der Heritage Square Music Hall.

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Film Independent’s Spirit Awards – 2007

Der „Junikäfer“ Star hielt es auch bei den Film Independent’s Spirit Awards im Jahr 2007 einfach und schick in diesem trägerlosen schwarzweißen Kleid. In Sachen Mode scheint sie zu der Zeit bereits gereift zu sein, wir würden uns jedoch wünschen, dass sie das einfache Schwarz und Weiß hinter sich lässt und etwas lebendige Farbe ins Spiel bringt.

Im Jahr 2007 ergatterte Amy Adams die Rolle der Gisele im Disney Film „Verwünscht.“ Dreihundert Frauen sprachen für die Rolle vor, aber sie stach aus der Masse heraus. Laut dem Regisseur hatte sie die Rolle bekommen aufgrund ihrer „Hingabe in den Charakter, ihre Fähigkeit sich in das Sein des Charakters hinein zu versetzen, ohne diesen in irgendeiner Weise zu beurteilen war überwältigend.“ Der Film wurde beim Publikum zu einem großen Erfolg und spielte weltweit über $340 Millionen ein. Für ihre Rolle wurde sie unter anderem für einen Golden Globe als Beste Schauspielerin sowie für einen Critic’s Choice Award als Beste Schauspielerin nominiert und konnte den Saturn Award für die Beste Schauspielerin mit nach Hause nehmen.

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12th Annual Hollywood Film Festival Awards – 2008

Bei den 12th Annual Hollywood Film Festival Awards zeigte Amy Adams erstmals Mut zur Farbe. Sie trug dieses trägerlose Oscar de la Renta Cocktailkleid. Das einzige Problem an dieser Zusammenstellung sind für uns die nudefarbenen Schuhe. Aufgrund der schwarzen Details auf dem Kleid hätten schwarze Heels weitaus besser gepasst. Das Kleid hingegen gefällt uns sehr gut. Für uns ein definitiver Gewinner.

Auch 2008 war für Adams beruflich ein sehr aufregendes Jahr. Sie spielte in „Doubt“ neben Phillip Seymour Hoffman und Meryl Streep eine Nebenrolle. Die Kritiker waren beeindruckt von der Performance aller Schauspieler; jedoch hatten viele besonders für Adams viel Lob übrig. Laut Mick LaSalle von Francisco Chronicle bietet „Adams einen der wenigen Vorteile des Films. Sie übernimmt die Rolle von Schwester James, die auf der Bühne ein wenig mehr war, als der Resonanzboden von Schwester Aloysius, und die jüngere Nonne in etwas sehr besonderes und liebenswertes verwandelt.“ Ihre Leistung war so herausragend, dass sie dafür einen Screen Actors Guild Award gewann und von der Akademie als Beste Schauspielerin nominiert wurde.

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Premiere von Julie & Julia – 2009

Bei der Premiere von „Julie & Julia“ sah der „Doubt“ Star umwerfend aus. Sie rockte das weiße “RM by Roland Mouret Aphrodite“ Kleid mit nudefarbenen Wildleder-Heels von Brian Atwood. Wir lieben das Kleid an ihr. Es ist schlicht, aber elegant. Im Gegensatz zu anderen Stars wagt Sie meist nie etwas Ungewöhnliches bei den Award Shows. Wir freuen uns auf den Tag, an dem sie sich traut. Sie hat den perfekten Körper für Mode – sie braucht ihn nur noch dafür einsetzen.

In der kulinarischen Komödie „Julie & Julia“ ist Amy Adams wie in „Doubt“ wieder neben Meryl Streep zu sehen. Obwohl Adams mittlerweile selbst eine anerkannte Schauspielerin ist, kann sie anscheinend nicht mit Streep mithalten. Diese Behauptung stellte A.O. Scott der New York Times in seiner Rezension auf. „Ms. Adams ist eine liebenswerte und solide Darstellerin, aber sie wird von ihrem Co-Star übertroffen und vom Material gehandicapt“, schrieb er. Wir glauben, dass die Schuld einzig und allein auf das Material zu schieben war, mit dem sie arbeitete.

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Premiere von The Fighter – 2010

Zur Premiere von „The Fighter“ trug Amy Adams dieses perlgraue Mendel Spring 2011 Kleid mit plissiertem V-Ausschnitt und einem Silber bestickten Gürtel. Dazu kombinierte sie rote Satin Pumps von Brian Atwood. Wir finden, dass diese Farbe sie völlig verblassen lässt. Sie sollte etwas mehr Farbe tragen, damit sie optisch nicht so sehr verschwindet. Auch die Schuhe bilden nicht den besten Kontrast zum Kleid.

Für Adams war 2010 ein ziemlich aufregendes Jahr. Sie gebar ihr erstes und einziges Kind, Tochter Aviana Olea. Sie spielte eine Rolle in „The Fighter“ neben Mark Wahlberg. Zu sehen war sie in der Rolle der aggressiven und knallharten Freundin, Charlene Fleming. Für ihre Darbietung wurde sie sehr gelobt. Laut Joe Morgenstern vom Wall Street Journal ist sie „so taff, zart, schlau und witzig wie himmlisch und erfrischend in „Verwünscht“. Welch großartige Schauspielerin und was eine Bandbreite!“ Für ihre Rolle wurde sie für einen BAFTA Award, einen Boradcast Film Critics Association Award, zwei Screen Actors Guild Awards, einen Golden Globe und einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.

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Screen Actors Guild Awards – 2011

Bei den Screen Actors Guild Awards beeindruckte der „The Fighter“ Star in diesem weißen, vintage-inspirierten Abendkleid von Hervé Leroux, welches sie mit juwelenbesetzten Ohrringen kombinierte. Dies ist definitiv bisher einer unserer Lieblingslooks an ihr. Man kann kaum seinen Blick abwenden. Das Kleid ist stark figurbetont und dass so klassisch wie nur möglich. Davon wollen wir noch mehr auf dem Roten Teppich sehen!

Was ihre Karriere betrifft war 2011 nicht unbedingt sehr spannend für Amy Adams. Neben Jason Segel war sie in dem Disneyfilm „The Muppets“ zu sehen. Der Film war ein voller Erfolg. Er wurde hoch gelobt und spielte an den Kinokassen einiges ein. Laut Adams war Kermit der Frosch ihr Grund, warum sie sich auf den Film einließ. „Kermit sandte eine personalisierte Nachricht und die berührte mich wirklich. Ich wuchs mit den Muppets auf, daher konnte ich nicht Nein sagen“, berichtete sie.

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Premiere von Unterwegs – 2012

Amy Adams sah unglaublich umwerfend aus bei der Premiere von „Unterwegs“. Sie trug dieses trägerlose Blumenkleid von Dolce & Gabbana ‚Sera’ mit goldenen Diamantohrringen von Bulgari in Tropfenform und schwarzen Roger Vivier ‚Cage’ Riemchensandalen. Der Rock versprüht zweifellos den Charme der 50er, aber der Rest des Kleides ist sehr modern.

Auch 2012 war für Adams ein sehr geschäftiges Jahr. Sie spielte in „The Master“, „Back in the Game“ und „Unterwegs“. In „The Master“ zeigte sie eine ihrer bis dahin stärksten Leistungen. Sie spielte die unbarmherzige und manipulative Ehefrau von Seymour Hoffman’s Filmcharakter. Laut Peter Travers vom Rolling Stone hat sie „ernsthafte Aufmerksamkeit der Awards für die subtile Autorität verdient, die sie der so genannten pflichtbewussten Ehefrau verleiht.“ Nominiert würde sie für die Rolle für einen Oskar sowie für einen BAFTA und einen Golden Globe; leider nahm sie keinen der Preise mit nach Hause.

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Critic’s Choice Awards – 2013

Zu den Critic’s Choice Awards trug die Oscar nominierte Schauspielerin ein asymmetrisches weißes Top zusammen mit einem fließenden Rock in Königsblau, der einen kniehohen Schlitz an der Seite hatte. Dazu kombinierte sie Peeptoes von Jimmy Choo und Schmuck von Stephen Webster. Uns gefällt das Ensemble, so simpel und schick. Zu dieser Zeit wirkte sie auf den Roten Teppichen schon weitaus selbstsicherer. In jüngeren Jahren schien sie sich fast schon unwohl zu fühlen.

Auch im Jahr 2013 lieferte Amy Adams eine Oscar-würdige Leistung ab. Sie spielte in „American Hustle“ neben Christian Bale, Bradley Cooper und Jennifer Lawrence. Für Peter Travers vom Rolling Stone war dies ihre stärkste Leistung. „Adams, die in freizügiger Siebzigermode zu sehen ist, beherrscht die Rolle. Vom britischen Akzent über den völligen Narren bis hin zum emotionalen Versuch, sich selbst etwas vorzumachen, hier hat Adams auf der ganzen Linie überzeugt. Mit vier Oscar Nominierungen als Beste Nebendarstellerin (Junikäfer, Doubt, The Fighter, The Master), hat sich Adams das Rampenlicht völlig verdient, in dem sie hier steht“, schrieb er. Leider nahm sie auch dafür keinen Oscar mit nach Hause.

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2014 Palm Springs International Film Festival Awards Gala – 2014

Amy Adams war der Star auf dem Roten Teppich bei der Palm Springs International Film Festival Awards Gala im Jahr 2014. Sie trug ein Juan Carlos Obando Spring 2014 Kleid mit Polka Dot Aufdruck und einem schwarzen Taillenband. Dazu kombinierte sie Cartier Schmuck und Casadei nude Pumps. Dies ist wahrscheinlich eines der stilvollsten Kleider, welches je den Roten Teppich geschmückt hat. Davon erhoffen wir uns im nächsten Jahr noch mehr!

Die Golden Globe Gewinnerin hat sowohl in Sachen Mode als auch in Sachen Schauspielerei einen weiten Weg hinter sich. Obwohl bis heute kein Oscar für sie dabei war, ergattert sie jedes Jahr eine diesem Preis würdige Rolle. In diesem Jahr hat es bereits für eine Golden Globe Nominierung als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in Tim Burton’s „Big Eyes“ erreicht. Es herrscht viel Begeisterung für alle Rolle, daher werden wir sie vielleicht wieder bei den Oscars antreffen. Nach fünf Nominierungen durch die Akademie ist es wirklich Zeit für eine Auszeichnung.

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Mike McAninch

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